9. März 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Die fünf besten Universitäten für Rechtswissenschaften

Wer sich für das Studium der Rechtswissenschaften entschieden hat, ist natürlich daran interessiert, eine gute Universität auszuwählen, die eine optimale Ausbildung gewährleistet. Wenn man nun aus der Vielzahl der Universitäten die fünf besten Universitäten für Rechtswissenschaften heraussuchen will, ergibt sich eine Schwierigkeit. Eine solche Auswahl ist naturgemäß immer subjektiv und richtet sich nach den persönlichen Interessen des Studenten. Allein der Umstand, dass eine bestimmte Universität die meisten Studenten im Fach Rechtswissenschaften beherbergt oder im bekannten Ranking vorne liegt, belegt noch lange nicht deren Qualität und Eignung für die persönliche Auswahl.

Eine gute juristische Ausbildung setzt voraus, dass die Universität von vornherein nur so viele Studenten tatsächlich zulässt, wie sie organisatorisch verkraften kann. Es sollte gewährleistet sein, dass jeder Student einen Studienplatz hat, also im Hörsaal während der Vorlesung oder gar im Seminarraum nicht auf der Treppe sitzen oder gar stehen muss. Die Bibliothek muss ausreichend Lehrbücher vorhalten. Wenn nur wenige Lehrbücher eines Grundlehrfaches vorhanden sind, sind diese nach einer Vorlesung sofort vergriffen und erschweren eine ordnungsgemäße Nachbereitung des Lehrstoffes. Es nutzt auch wenig, wenn man eine Vorlesung bei einem Professor besucht, der als Koryphäe seines Faches bekannt ist. Für den Studenten kommt es erst einmal darauf an, die Grundzüge eines Faches kennen zu lernen. Wichtig sind eher die pädagogischen Fähigkeiten des Lehrers und nicht, wie viele Publikationen er schon veröffentlicht hat.

Ferner ist maßgebend, in welche Fachrichtung man sich orientieren möchte. Am Anfang ist es schwierig und meist auch noch verfrüht, sich für einen Schwerpunkt fest zu legen. Wer sich aber beispielsweise für IT-Recht interessiert, sollte eine Universität auswählen, die diesen Schwerpunkt anbietet. Ob diese Universität dann im Ranking ganz vorne steht oder nicht, spielt dann nicht die entscheidende Rolle.

Eine gute Universität ist Saarbrücken, zumindest für denjenigen, der sich im europäischen Recht etablieren möchte. Hier kann man bereits während des Grundstudiums Vorlesungen des Europainstituts besuchen, das nach dem Studium das Aufbaustudium “Europäische Integration” mit Magisterabschluss anbietet. Das Europainstitut war seinerzeit das erste Institut hierzulande und hat Experten aus allen europäischen Institutionen als Lehrkräfte engagiert und verfügt mit dieser langjährigen Erfahrung und einer guten Bibliothek über hervorragende Kompetenzen. Wer seine Zukunft in der Wirtschaft sieht, kann die Bucerius Law University in Hamburg besuchen. Hier wird eine wirtschaftsorientierte und kompetente, allerdings auch recht kostenträchtige, Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen angeboten. Die Universitäten Heidelberg, München und Freiburg stehen nicht zuletzt wegen ihrer guten finanziellen und personellen Ausstattung auf den vorderen Plätzen des bekannten Rankingtabellen.

9. März 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Die fünf besten Unis für BWL finden

BWL ist eines der beliebtesten Studiengänge, die es in Deutschland gibt. Studiengänge, die das gleiche Ausmaß an Perspektiven haben, sind meist schwerer zu erreichen. Deutschland hat keine Zukunft als Industriegroßmacht. Die Konkurrenz aus Asien produziert schneller und günstiger. Die Zukunft der Wirtschaft der Bundesrepublik liegt im Dienstleistungsbereich, dem Finanzsektor, den innovativen Energien und der Forschung. Händeringend sucht die Wirtschaft nach Managern, die den nötigen Transformationsprozess durchführen können. Die besten Studenten der Betriebswirtschaftslehre (BWL) werden bereits im Studium mit lukrativen Praktika überhäuft und eingeladen, sich die Unternehmen aus der Nähe anzusehen. Wenn auch Sie die fünf besten Universitäten für BWL suchen, soll Ihnen dieser Text helfen, die richtige Ausbildungsstätte für eine erfolgversprechende berufliche Zukunft zu finden.

Rankings und kein Ende

Das Internet überhäuft die Suchenden geradezu mit Hochschulrankings. Manche sind sinnvoll, andere nicht einmal zu verstehen. Wenn Sie die richtige Uni für BWL suchen, geht es darum, welche Kompetenzen dieser Studiengang vermitteln soll. Primär vermittelt BWL das Wissen und die praktische Erfahrung, was alles dazugehört, wenn man ein Produkt erfolgreich auf den Markt bringen möchte. Die Zeit illustriert dies anhand einiger Fragen: Gibt es eine angemessene Nachfrage? Wie lässt sich die Ware oder Dienstleitung billig herstellen? Wie kommt man an Geldmittel? Wann ist ein Mitarbeiter gut und wir motiviert man ihn? Wie vermarktet man sein Produkt? Was verlangt der Staat an Steuern und Abgaben?

Aber ein guter Studiengang muss auch für andere, neue Entwicklungen offen sein. Die Ethik hat in das BWL-Studium ebenso Einzug gehalten, wie die Verpflichtung, über den deutschen und europäischen Markt im Studium hinauszugehen. Interdisziplinäres Arbeiten ist unverzichtbar. Eine gute Universität sollte Partnerschaften in die Wirtschaft pflegen, sich selbst als Unternehmen begreifen (wie es der Rektor der Universität Mannheim ausdrückte) und die Studenten möglichst realitätsnah ausbilden.

Die fünf besten Universitäten
In den letzten Jahren haben sich in den verschiedenen Rankings in den Spitzenpositionen halten können, die auf die oben erläuterten Fragen gute Antworten hatten. Mehrfach an der Spitze ist die Universität Mannheim, deren wirtschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt historisch bedingt auf die Gründung als Handelshochschule zurückgeht (1907).

Auf Rang zwei folgt in der Regel die Universität zu Köln, die ebenfalls auf verschiedene Handelsschulen zurückgeht. Nach oben gekämpft hat sich die LMU München, die gleich in mehreren Disziplinen zu den herausragenden Hochschulen der Republik gehört. Meist folgt die hessische EBS Universität für Wirtschaft und Recht, die den Schwerpunkt Wirtschaft bereits im Namen trägt. Sie ist eine private, aber staatlich anerkannte Hochschule.

Dieses Ranking wird von der Westfälische Wilhelms-Universität Münster abgerundet. In Münster versucht man sich als interdisziplinäre Volluniversität zu profilieren, die sich bestens auf die Internationalisierung eingestellt hat. Die Wirtschaft bildet dabei einen der zentralen Bausteine. 

9. März 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Die fünf besten Universitäten für Medizin

Hat man sich erst für ein Medizin-Studium entschieden, gilt es noch zu entscheiden, wo man am besten studieren kann.

Geht es nach der aktuellen Expertenbefragung des renommierten Times Higher Education Supplement bietet die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg das beste Medizinstudium in Deutschland an. Grundlage dieses internationalen Rankings sind Qualität in Forschung und Lehre sowie das Zahlenverhältnis von Lehrkräften und Studenten. Hinter Heidelberg kam die Berliner Charité auf den 32. Platz, die Frankfurter Universität und die Ludwig-Maximillian-Universität München auf den 38. Platz. Neben den vier öffentlichen Universitäten soll hier aber auch auf die private Universität Witten/Herdecke verwiesen werden, die einen guten Ruf genießt.

Doch was bieten die einzelnen Universitäten eigentlich an?

Die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg ist nicht nur die älteste in Deutschland, sondern auch die renommierteste. Sie punktet mit der Arbeit in Kleingruppen und der engen Kooperation mit dem hiesigen Universitätsklinikum. In der Forschung bietet der Standort Heidelberg u.a. mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung hervorragende Möglichkeiten für ein Praktikum oder eine Tätigkeit nach abgeschlossenem Studium. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Molekularbiologie.
Als grundständige Studiengänge bietet die Berliner Charté der Humboldt-Universität neben dem „klassischen“ u.a. auch Medizin- und Pflegepädagogik an. Weitere elf Masterstudiengänge bieten eine Spezialisierung an. Es ist darauf zu achten, das einige davon gebührenpflichtig sind. In der Forschung belegt die Berliner Uni den Spitzenplatz nach verfügbaren Forschungsgeldern. Besondere Felder liegen u.a. in der Neurowissenschaft, der kardiovaskulären Medizin und der Transplantationsmedizin.
Die Medizinische Fakultät der FMU München bietet neben dem allgemeinen Studium der Humanmedizin im Master die Spezialisierung auf Öffentliche Gesundheit und Forschung in der Epidemiologie.

Die größte medizinische Fakultät Süddeutschlands wirbt zudem mit seinem neuartigen MeCum-Konzept, das Patientenkontakt vom ersten Semester an und frühzeitig individuelle Ansätze beim Studenten fördern soll. Enge Kooperation mit Lernkrankenhäusern und Lernarztpraxen runden das Angebot ab.
Die Goethe-Universität in Frankfurt nennt als Leitkonzepte den problemorientierten Unterricht, das mediengestützte Selbststudium und Schwerpunkt auf einer evidenzbasierten Medizin. Besondere Forschungsschwerpunkte sind ähnlich wie in Berlin die kardiovaskuläre Medzin, Neurowissenschaften sowie die Onkologie.

Ein kostenpflichtiges, aber ebenfalls hochqualifiziertes Studium ab dem Zweiten Staatsexamen bietet die private Universität Witten/Herdecke an. Neben der klassischen Humanmedizin bietet sie den Doppelabschluss Deutsches und Amerikanisches Examen und Abschlüsse in Anthroposophischer und Chinesischer Medizin an. Forschungsschwerpunkt liegt in der integrativen und personalisierten Gesundheitsversorgung.

Die Auswahl für den Studienort sollte also vor allem die eigenen Interessen und Vorstellungen berücksichtigen.