16. August 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Berufswahl: Wie und wo können sich Schulabgänger über mögliche Berufe informieren

Je näher das Ende der Schulzeit rückt, desto wichtiger wird die Frage nach der Tätigkeit, die in Zukunft ausgeübt werden soll. Die Antworten zu Berufen sind dabei auf den ersten Blick beinahe unbegrenzt, hängen allerdings auch vom Schulabschluss ab. Das gilt allerdings vor allem für die genaue Tätigkeit, nicht aber für das Berufsfeld, in dem gearbeitet werden soll, denn durch die heutigen Bandbreite an Spezialisierungen und Tätigkeiten findet sich praktisch für jede Qualifikation und jedes Profil der geeignete Job.

Welcher dies letztendlich ist, scheint den meisten Abgängern jedoch selbst kaum klar zu sein. In diesem Fall bietet es sich an, auf eine professionelle Beratung zurückzugreifen, die in der Regel auch noch kostenlos ist.

Die IHK als Anlaufpunkt für Beratungen

Die Industrie- und Handelskammer ist nicht nur verantwortlich für staatlich anerkannte Ausbildungen, sondern fungiert darüber hinaus auch als Informationspool für Unschlüssige. Dies gilt für Berufseinsteiger und Wechselwillige gleichermaßen. In einem ersten Gespräch werden dabei die eigenen Talente, Interessen sowie Stärken und Schwächen erörtert. Aufgrund der vielen Erfahrungswerte ist die IHK in der Lage, aufgrund dieser Informationen eine grobe Richtung zu bestimmen. Zudem kann die Institution bei der Vermittlung helfen oder auch bei formellen Dingen wie dem Verfassen einer Bewerbung, was keinesfalls unterschätzt werden sollte.

Auch hilfreich: Private Beratungseinrichtungen Neben der IHK gibt es zahlreiche Beratungen, die speziell auf diese Thematik zugeschnitten sind. Unter anderem werden dort auch Berufsfindungstests angeboten, die in erster Linie auf dem Prinzip der Selbstauskunft basieren. Obwohl die Auswertung dieser Tests nicht verbindlich ist, tritt auch hierbei oft eine treffende Einschätzung zutage.

Bringt ein solcher Test zwar erste Tendenzen, aber noch keine endgültige Überzeugung, ist ein Praktikum eine gute Möglichkeit, sich das jeweilige Berufsfeld einmal in der Praxis anzusehen.

Letztendlich auch wichtig: Intuition, Selbsteinschätzung und Wünsche Da der Beruf vermutlich große Teile des Lebens prägen wird, sollten auch fernab aller Beratungen einige ganz private Dinge durchdacht werden. Grundsätzlich gilt nämlich, dass es kaum möglich ist, einen Beruf als erfüllend zu empfinden, wenn dieser im Gegensatz zu den eigenen Stärken steht. An dieser Stelle kommt auch der Faktor Erfolg ins Spiel, der zumindest in bestimmtem Maße für Motivation und Zufriedenheit verantwortlich ist. Es ist weitaus schwieriger, aufreibender und mühsamer, in einem Beruf erfolgreich zu sein, der weder den eigenen Talenten noch den ursprünglichen Vorstellungen entspricht. Das veraltete Prinzip, sich beispielsweise von den Eltern oder anderen Personen aus dem Umkreis in eine bestimmte Richtung drängen zu lassen, ist aus diesem Grund alles andere als empfehlenswert und findet glücklicherweise kaum noch Anklang.

9. März 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Die fünf besten Portale für Stellenanzeigen

Einen Job, ein Stelle zu bekommen ist eine Hürde, die nicht einfach zu nehmen ist. Zumindest aber in einem Punkt hat sich der Kampf um den Arbeitsplatz in den letzten Jahren wesentlich vereinfacht: Die Suche nach einem Job war noch nie so leicht wie heute! Im Internet finden sich etliche Anbieter, die die freien Stellenangebote präsentieren. Im Folgenden eine Kurzbeschreibung der fünf wichtigsten und besten Suchportale für Stellenanzeigen.

Portal der Arbeitsagentur www.arbeitsagentur.de

Hinter der Arbeitsagentur steckt das gute alte Arbeitsamt. Und auch wenn es zumindest vom Namen her ausgedient hat, ist es noch immer eine der ersten Adresse bei der Suche nach einem Job. Hier sind definitiv die meisten Angebote online, hier finden Interessenten aber auch umfangreiche Unterstützung und Informationen zu allen rechtlichen Fragen rund um die Arbeitsplatzsuche. Und auch, was zu tun ist, wenn der Job in Gefahr gerät und Arbeitslosigkeit droht, wird hier genauestens erklärt. Unter http://jobboerse.arbeitsagentur.de/ geht die Suche los!

www.rekruter.de

Hinter rekruter.de steht ein hilfreiches Portal, das sich, ähnlich wie das Portal der Arbeitsagentur, nicht nur auf die bloße Veröffentlichung offener Stellen beschränkt: Auf instruktiven Hilfeseiten lernen die Rat- und Jobsuchenden nicht nur den effektiven Umgang mit dem Portal rekruter.de – nein, hier werden werden mit Hilfe der Rekruter-Toolbar auch tagesaktuelle Inserate angezeigt!

www.monster.de

Monster wartet neben einer gewohnt umfangreichen Auswahl an Jobs mit verschiedenen Tools zur Bewerbung und einem Forum auf. Bei den Tools handelt es sich um informative Seiten zur Bewerbungsstrategie, Karriereplanung und Fragen zu Geld & Gehalt; im Forum helfen sich Bewerber gegenseitig und erhalten Hinweise u.a. zu den “schlimmsten Fehlern bei einer Bewerbung” und Tipps für das Vorstellungsgespräch.

www.stepstone.de

Stepstone wirbt mit Stellen im In- und Ausland. Das schon seit den frühen Internet-Tagen existierende Portal zeigt auf seiner Startseite auch einen Link zu einem Nischenangebot: Jobs im öffentlichen Dienst. Wertvolle Dienste leistet zudem das umfangreiche Angebot an Tipps zu “Job & Karriere” – außerdem kann man auch auf stepstsone.de einen Lebenslauf hinterlegen, den Arbeitgeber bei Bedarf einsehen können. Etwas aufdringlich mag die Werbung auf stepstone.de wirken – aber manchmal verbirgt sich auch dahinter ein hilfreiches Tool, wie zum Beispiel die App für das iPhone: Jobs direkt aufs Telefon!

www.jobboerse.de

Das Portal jobboerse.de wirkt auf den ersten Blick ein wenig spartanisch, bietet aber durchaus wertvolle Hilfe. So können sich die Stellensuchende auch hier ein eigenes Profil anlegen und sogar eine kostenlose Stellenanzeige aufgeben! Ein einmal eingerichteter Suchagent informiert (wenn man will: täglich) über freie Stellen.

Weitere Möglichkeiten, sich über Jobs und Angebote zu Informieren, sind auf unserer Webseite zu finden.

9. März 2011
von Redaktion
Keine Kommentare

Weiterbildung im Beruf

Auch wenn man sich im Beruf befindet gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung.

Das erste, was auf der Hand liegt, ist es im eigenen Betrieb nachzufragen und sich um eine betriebliche Weiterbildung zu bemühen. Dies kann natürlich nur geschehen, wenn der eigene Betrieb solche Fördermaßnahmen anbietet und unterstützt. Oftmals ist dies aber der Fall. In der Regel ist so eine betriebliche Weiterbildung für Sie kostenlos, da der Betrieb die Kosten voll übernimmt. Eine berufsbezogene Weiterbildung ist häufig etwas, was von vielen Bundesländern unterstützt wird. Man kann sich so seine Ausbildung finanzieren lassen. Bildung ist allerdings Ländersache und von Bundesland zu Bundesland existieren unterschiedliche Antragswege, die man gehen muss. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise gibt es die „Bildungsschecks“, die die Kosten bis zu einer Höhe von 500 Euro der Kursgebühr decken.

In Hessen kann man sich um die „Qualifizierungsoffensive Hessen“ bemühen, in Niedersachsen um die „IWiN“, in Schleswig-Holstein um das „Zukunftsprogramm Arbeit“, in Sachsen-Anhalt um die „Richtlinie zur Qualifizierung von Beschäftigten“. Diese Programme haben zwar anderen Namen, aber die gleichen Ziele. Sie wollen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeiter in der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützen. Der eigenen Arbeitgeber oder man selbst kann so leicht Zuschüsse für seine Weiterbildung beantragen. Eine weitere Möglichkeit besteht bei den Berufsakademien. Hören Sie sich dort einfach mal um. Diese führen Unterricht meist abends oder am Wochenende aus, so dass die Weiterbildung neben dem Beruf machbar ist.

Voll im Trend liegt die Weiterbildung per Internet. Fast alles ist hier möglich. Selbst einen Schulabschluss, etwa die Fachhochschulreife, können Sie per Internet machen. Allerdings sollte man hier behutsam auswählen, da der Dschungel der Internetschulen nur mäßig überschaubar ist. Hier gibt es unseriöse Angebote, die Sie nur abzocken wollen. Viele Internet—Fernschulen bieten ein Diplom an. Dies ist vielleicht schön, um es sich an die Wand zu hängen, ist aber leider kein staatlich anerkanntes Diplom. Wie Fernschulen funktionieren, wird hier gut zusammengefasst:

Wenn man sich dieses erwirbt muss es aber auch nicht nur schlecht sein, da es ja zeigt und beweist, dass Sie sich privat weiter gebildet haben. Zu empfehlen in der Hinsicht, dass Sie einen echten, staatlich anerkannten akademischen Grad erwerben können, sind die Angebote der Universität Hagen (www.fernuni-hagen.de) und der privaten Fachhochschule Darmstadt (www.privatfh-da.de). Hier können Sie ein echtes Diplom, den Bachelor oder den Master erwerben.