Contra Escort: Escortservice während des Studiums – kein guter Nebenjob

Von Melanie M.

Zwar sind die Studiengebühren nun doch wieder abgeschafft worden, dennoch ist es für Studenten gar nicht so einfach, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Nicht jeder Student hat das Glück, auf die finanzielle Unterstützung der Familie setzen zu können. Daher kommen sehr viele Studenten nicht um einen Nebenjob während des Studiums herum. Zwar kann man mit dem Kellnern im Café oder mit Lagerarbeiten ein wenig verdienen, ist aber oft auch viele Stunden dafür im Einsatz, und das Studium leidet darunter. Darum suchen viele Studenten, gerade Studentinnen, im Bereich des Escortservice nach einem lukrativen Nebenjob. Allerdings gehen die Meinungen über diese Tätigkeit sehr weit auseinander. Für die einen ist es nur ein Begleitservice, andere setzen die Dienste mit Prostitution gleich. Ein Interview, das mit einer Studentin geführt wurde, die diesem Job nachgegangen ist, bringt etwas Licht ins Dunkel.

Thema Erotik – wenn Sex vorausgesetzt wird

Viele Agenturen betonen auf ihren Webseiten immer sehr gerne, dass sie lediglich einen Begleitservice anbieten. Was nach dem Ende des offiziellen Termins passiert, liegt angeblich immer im Ermessen der Damen. Dies ist allerdings meistens nur eine Fassade weiß die Studentin. So werden junge, gutaussehende Frauen angelockt. Sie bewerben sich bei den Agenturen und glauben, dass sie lediglich ein oder zwei Mal im Monat einen attraktiven Herren zu einer Veranstaltung oder einem Essen begleiten. Dies mag am Anfang auch so sein, aber auf das, was danach kommt, werden sie oft nicht vorbereitet.

Die Bereitschaft zum Sex wird von vielen Agenturen vorausgesetzt

Wer sich bei einer Escortagentur bewirbt sollte sich im Klaren darüber sein, dass die Kunden in den meisten Fällen erwarten, dass die Damen auch erotische Dienstleistungen anbieten. Wer einmal darüber nachdenkt, wie viel ein Mann für einen solchen Abend bezahlt, der wird schnell feststellen, dass niemand so viel Geld bezahlt, nur um eine nette Dame für drei Stunden neben sich am Tisch zu haben. Genau dies ist der Grund, warum die Studentin im Interview erklärte, dass sie den Job schnell wieder aufgegeben habe.

Kaum eine Escortagentur bietet keine erotischen Dienste an

Schaut man sich einmal die Angebote auf dem Markt an kann man sagen, dass es kaum eine Escortagentur gibt, die nicht auch erotische Dienste anbietet. In rund 98 Prozent der Agenturen ist es üblich, dass die Escortdamen auch mit den Kunden in ein Hotel gehen. Wer Glück hat, so die Studentin, wird von einem Mann gebucht, der wirklich nur eine Begleitung sucht. Aber das kommt in den wenigsten Fällen vor.

Ausgefallene Wünsche – auch darauf muss eine Escortdame vorbereitet sein

Männer, die viel Geld für Begleitdienste mit anschließenden erotischen Diensten zahlen, haben meistens aus besondere Vorlieben. Damit muss eine Escortdame auf jeden Fall rechnen. Dies ist auch eine Sache, die man sich gut überlegen sollte, bevor man sich bewirbt, so die Studentin.

Escortservice – guter Nebenjob, aber nicht für jeden geeignet

Im Interview machte die Studentin klar, dass sie den Job wieder gekündigt hatte, weil es für sie gar nicht in Frage kam, den Männern auch für sexuelle Dienste zur Verfügung zu stehen. Hätte sie das vorher gewusst, hätte sie sich gar nicht erst dort beworben. Das ist verständlich und zeigt, wie manche Escortagenturen bei der Suche nach neuen Escortdamen vorgehen. Würden die Agenturen neuen Bewerberinnen gleich reinen Wein einschenken, müssten viele hoffnungsvolle Studentinnen nicht solch unangenehme Erfahrungen machen, wie die Studentin, die für dieses Interview zur Verfügung stand. Escortservice mag vielleicht ein guter und auch meistens lukrativer Nebenjob sein, dennoch wird den Damen sehr viel abverlangt, und nicht jede Frau möchte so weit gehen, wie es seitens der Agenturen erwartet wird. Wer sich bei einer Escortagentur bewirbt sollte sich im Klaren darüber sein, was seine Aufgabe im Unternehmen sein wird.

Hier eine kleine Übersicht von Escort-Verzeichnissen.

 

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